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Sehen Sie langsam immer unschärfer?

Dann könnte es sich um einen „grauen Star“, medizinisch Katarakt genannt, handeln. Ein „Grauer Star“ ist eine zunehmende Trübung der Augenlinse, welche hinter der Regenbogenhaut und der Pupille liegt. Die Augenlinse funktioniert wie die Linse eines Fotoapparates. Die einfallenden Lichtstrahlen werden durch die Linse auf der Netzhaut fokussiert, sodass ein scharfes Bild entsteht. Häufige Ursachen des „Grauen Stars“ sind zunehmendes Alter, Augenverletzungen, Zuckerkrankheit und Entzündungen im Augeninneren. Erste Anzeichen können Schwierigkeiten beim Fahren in der Nacht, Blendung, erschwertes Lesen, herabgesetzte Farberkennung oder häufige Änderung der Brillenstärke sein. Ein „Grauer Star“ kann so weit fortschreiten, bis nur noch hell und dunkel unterschieden werden kann. Eine kurze schmerzlose Operation kann helfen ein normales Sehvermögen zurückzugewinnen, solange keine andere Augenerkrankung vorliegt. In lokaler Betäubung wird über einen kleinen Schnitt die trübe Augenlinse entfernt und durch eine klare Kunstlinse ersetzt. Ein stationärer Aufenthalt ist in der Regel nicht mehr notwendig. Dank moderner Technik und Erfahrung zählt die Kataraktoperation heute zu den risikoärmsten und am häufigsten durchgeführten medizinischen Eingriffen. Die Untersuchung bei Ihrem Augenarzt bringt sicher „Licht ins Dunkel“!

Ihr Dr. Felix Netolitzky

Bezirksrundschau Salzkammergut
Dann könnte es sich um einen „grauen Star“, medizinisch Katarakt genannt, handeln. Ein „Grauer Star“ ist eine zunehmende Trübung der Augenlinse, welche hinter der Regenbogenhaut und der Pupille liegt. Die Augenlinse funktioniert wie die Linse eines Fotoapparates. Die einfallenden Lichtstrahlen werden durch die Linse auf der Netzhaut fokussiert, sodass ein scharfes Bild entsteht. Häufige Ursachen des „Grauen Stars“ sind zunehmendes Alter, Augenverletzungen, Zuckerkrankheit und Entzündungen im Augeninneren. Erste Anzeichen können Schwierigkeiten beim Fahren in der Nacht, Blendung, erschwertes Lesen, herabgesetzte Farberkennung oder häufige Änderung der Brillenstärke sein. Ein „Grauer Star“ kann so weit fortschreiten, bis nur noch hell und dunkel unterschieden werden kann. Eine kurze schmerzlose Operation kann helfen ein normales Sehvermögen zurückzugewinnen, solange keine andere Augenerkrankung vorliegt. In lokaler Betäubung wird über einen kleinen Schnitt die trübe Augenlinse entfernt und durch eine klare Kunstlinse ersetzt. Ein stationärer Aufenthalt ist in der Regel nicht mehr notwendig. Dank moderner Technik und Erfahrung zählt die Kataraktoperation heute zu den risikoärmsten und am häufigsten durchgeführten medizinischen Eingriffen. Die Untersuchung bei Ihrem Augenarzt bringt sicher „Licht ins Dunkel“!

Ihr Dr. Felix Netolitzky

Bezirksrundschau Salzkammergut

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Was tun, wenn das Auge brennt…

Gerade in der kalten Jahreszeit kommt es durch trockene Heizungsluft, und kalte Witterung zu trockenen, gereizten Augen. Das trockene Auge ist charakterisiert durch eine falsche Zusammensetzung des Tränenfilms und durch eine erhöhte Verdunstung, die die Tränenqualität mindert und das Auge reizt. Neben äußeren Einflüssen können hormonelle Störungen, Rheumatische Erkrankungen und Medikamente für die Beschwerden verantwortlich sein. „Ein Gefühl wie Sand, es juckt, kratzt, reibt“ – das Auge ist gerötet oder schmerzt und die Sicht wird unscharf. Morgens können die Lider schmerzhaft verklebt sein. Auch ein verstärktes Tränen kann auf eine mangelnde Zusammensetzung des Tränenfilms hinweisen. Schadstoffe wie Verkehrsabgase und Tabakrauch sowie Klimaanlagen reizen die Augen zusätzlich. Regelmäßiges Lüften der Büro- und Wohnräume, ausreichende Flüssigkeitszufuhr, vermeiden von Zigarettenrauch und bewusste Pausen bei der PC-Arbeit können die Symptome lindern. Abhilfe kann künstliche Tränenflüssigkeit bringen. Diese Tropfen oder Gele besitzen Wirkstoffe, die einen feinen Film auf der Oberfläche des Auges bilden und so die Schleimhaut schützen. Dauern die Beschwerden länger an, so sollten Sie Ihren Augenarzt aufsuchen. Durch eine Untersuchung der Augenoberfläche sowie eine Analyse des Tränenfilms kann eine Therapie gefunden werden.

Ihr Dr. Felix Netolitzky

Bezirksrundschau Salzkammergut 01/2013

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