Diagnose & Therapie


Trockenes Auge
Das trockene Auge ist eine Benetzungsstörung der Augenoberfläche. Durch eine Verminderung der Tränenmenge bzw. veränderte Zusammensetzung des Tränenfilms kommt es zu unterschiedlichen Symptomen:

  • Rötung
  • Fremdkörpergefühl
  • Kratzen
  • Brennen
  • Sehstörungen
  • Tränen

Nur eine genaue Abklärung der vorhandenen Störung kann die optimale individuell angepasste Therapie ermöglichen.


Grüner Star (Glaukom)
Der grüne Star ist eine Erkrankung die meistens mit einer Erhöhung des Augeninnendruckes einhergeht. Dadurch kann es zu einer Durchblutungsstörung des Sehnerven und in weiterer Folge zu Gesichtsfeldausfällen kommen. Wird ein grüner Star festgestellt, wird zunächst mittels Augentropfen der Augendruck gesenkt. Bei fortgeschrittener Erkrankung ist auch eine Operation zur dauerhaften Drucksenkung möglich.

Grauer Star (Katarakt)
Der graue Star ist eine Trübung der Augenlinse mit zunehmender Sehverschlechterung bzw. Blendungsgefühl. Am häufigsten tritt er ab dem 60 Lebensjahr auf. Hat die Sehverschlechterung ein störendes Ausmaß erreicht, kann eine Operation mit Entfernung der alten trüben Linse und Einsetzen einer klaren Kunstlinse Abhilfe schaffen.

Makuladegeneration
Netzhautschäden bei Makuladegeneration können zu starker Sehbehinderung bis Erblindung führen. Man unterscheidet eine trockene von einer feuchten Form. Symprome sind Verschwommensehen, Visusminderung bzw. Verzerrtsehen. Eine rechtzeitige Diagnose und Therapie kann diesen fortschreitenden Prozeß aufhalten bzw. verlangsamen.

Rotes Auge
Hinter der Differentialdiagnose eines Roten Auges können eine Vielzahl an Erkrankungen stecken. Nur eine gründliche Untersuchung beim Augenarzt kann eine genaue Diagnose und darauf abgestimmte Therapie ermöglichen.

Allergie
Eine Allergie kann am Auge in verschiedenen Formen auftreten. Häufig ist eine allergische Bindehautentzündung (allergische Konjunktivitis), aber auch z.B. eine Lidhautentzündung kann allergischen Ursprungs sein (Kontaktekzem). Rötung, Schwellung und Juckreiz sind häufige Symptome der Allergien am Auge.

Lidfehlstellung
Die häufigsten erworbenen Lidfehlstellungen entstehen altersbedingt. Im Bereich des Unterlides kommt es durch Liderschlaffung zum Entstehen eines Ek- oder Entropiums (Aus- oder Einwärtsdrehen der Lidkante). Epiphora (Tränenträufeln) und Trichiasis (Scheuern der Wimpern) sind die Folge. Die nach innen gerichteten „schleifenden“ Wimpern können die Hornhaut sogar dauerhaft schädigen. Mit zunehmenden Alter ist auch eine Oberlidhauterschlaffung möglich. Durch die überschüssige Haut kann es zu einer Gesichtsfeldeinschränkung kommen. Eine Operation kann auch hier Abhilfe schaffen. Eine häufige angeborene Lidfehlstellung ist die Ptosis (Lidheberschwäche), bei der das Sehvermögen durch das herabhängende Lid beeinträchtigt werden kann.

Auge und Diabetes (Diabetische Retinopathie)
Schäden der Netzhaut gehören zu den häufigsten Folgeerkrankungen eines Diabetes mellitus. Die diabetische Retinopathie ist eine Erkrankung der Netzhaut (Retina). Sie ist immer noch die häufigste Ursache für Erblindung in Europa. Früh erkannt, ließen sich schwere Sehstörungen oft vermeiden. Eine jährliche Netzhautkontrolle ist neben einer adäquaten Zuckereinstellung die beste Vorsorge von Schäden am Auge.