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Was tun, wenn das Auge brennt…

Gerade in der kalten Jahreszeit kommt es durch trockene Heizungsluft, und kalte Witterung zu trockenen, gereizten Augen. Das trockene Auge ist charakterisiert durch eine falsche Zusammensetzung des Tränenfilms und durch eine erhöhte Verdunstung, die die Tränenqualität mindert und das Auge reizt. Neben äußeren Einflüssen können hormonelle Störungen, Rheumatische Erkrankungen und Medikamente für die Beschwerden verantwortlich sein. „Ein Gefühl wie Sand, es juckt, kratzt, reibt“ – das Auge ist gerötet oder schmerzt und die Sicht wird unscharf. Morgens können die Lider schmerzhaft verklebt sein. Auch ein verstärktes Tränen kann auf eine mangelnde Zusammensetzung des Tränenfilms hinweisen. Schadstoffe wie Verkehrsabgase und Tabakrauch sowie Klimaanlagen reizen die Augen zusätzlich. Regelmäßiges Lüften der Büro- und Wohnräume, ausreichende Flüssigkeitszufuhr, vermeiden von Zigarettenrauch und bewusste Pausen bei der PC-Arbeit können die Symptome lindern. Abhilfe kann künstliche Tränenflüssigkeit bringen. Diese Tropfen oder Gele besitzen Wirkstoffe, die einen feinen Film auf der Oberfläche des Auges bilden und so die Schleimhaut schützen. Dauern die Beschwerden länger an, so sollten Sie Ihren Augenarzt aufsuchen. Durch eine Untersuchung der Augenoberfläche sowie eine Analyse des Tränenfilms kann eine Therapie gefunden werden.

Ihr Dr. Felix Netolitzky

Bezirksrundschau Salzkammergut 01/2013